Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Historie

Staatstheater
Das Hessische Staatstheater Wiesbaden ist ein Fünf Sparten Haus mit rund 600 Beschäftigten. Mehr als 20 Neuinszenierungen in Oper, Schauspiel und Ballett bieten zusammen mit den vielfältigen Aufführungen des Repertoires in jeder Spielzeit ein großes kulturelles Angebot, das sowohl klassische Werke als auch modernes Musiktheater und Stücke der dramatischen Gegenwartsliteratur umfasst. Da alle drei Bühnen des Hessischen Staatstheaters parallel bespielt werden können, finden an manchen Tagen bis zu vier Vorstellungen statt.
Auch viele zusätzliche interessante Programme tragen zur Bereicherung des Spielplans bei, so z.B. die Veranstaltungen der ‚musik-theater-werkstatt’, die Liederabende im festlichen Foyer des Großen Hauses, Lesungen und literarische Veranstaltungsreihen im Kleinen Haus und Studio. Aber auch eine Vielzahl von Theateraufführungen, Probenbesuchen, Diskussionen und Einführungsveranstaltungen mit Regisseuren, Solisten und Dramaturgen.

Kurhaus / Friedrich-von-Thiersch-Saal
Im festlichen Friedrich-von-Thiersch-Saal des Wiesbadener Kurhauses gibt das Hessische Staatsorchester Wiesbaden pro Spielzeit acht Symphoniekonzerte und ein Chorkonzert mit dem traditionsreichen Chor der Stadt Wiesbaden. Die Konzeption der Konzertprogramme liegt in Händen des Generalmusikdirektors Marc Piollet.

Geschichte
Kaiser Wilhelm II. initiierte und finanzierte den Neubau des Wiesbadener Theaters, das von den bekannten Wiener Architekten Fellner und Helmer im neobarocken Stil errichtet und am 16. Oktober 1894 in Anwesenheit des Kaisers eröffnet wurde.
Im Jahr 1902 konnte auch der prächtige Foyeranbau des Wiesbadener Stadtbaumeisters Felix Genzmer seiner Bestimmung übergeben werden. In den Jahren 1975-78 hat Wolfgang Lenz (Würzburg) den Zuschauerraum des Großen Hauses mit seinen Halbplastiken, Stukkaturen und dem prächtigen Deckengemälde originalgetreu wiederhergestellt.
Während sich das Theater unter dem preußischen Generalintendanten, Georg von Hülsen (1893 1903) noch mit dem Großen Haus als einziger Spielstätte begnügen musste, verfügt es heute neben diesem Großen Haus (1041 Plätze) noch zusätzlich über ein Kleines Haus (328 Plätze) und ein Studio (89 Plätze).